Die Universelle Lehre - gewidmet den Menschen wahren guten Willens

 

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  1. Der zentrale EINE des Universums
  2. Die allerhöchste Gottheit
  3. Der sirianische Eine und der  solare Eine
  4. Der planetarische Eine
  5. Gut und Böse im Weltenplan
  6. Resume
    

Jenseits der Vollkommenheit .....!

Der planetarische Logos, der sirianische

Eine und der zentrale EINE ...

Die Weltbilder der verschiedenen Weltreligionen reichen zumeist nur bis zur sechsten universellen Ebene, zum Ishvara (andere Religionen haben andere Namen für den Schöpfergott) unterhalb des hinduistischen Parabrahman und nur manchmal  bis zum noch höheren Sadashiva oder gar bis zu einem Paramshiva.

Die über dem hinduistischen Parabrahman befindliche allerhöchste Hierarchie unseres Universums wurde erstmalig in den Büchern von Alice Bailey erwähnt, allerdings ist sie jedem wahren Meister der 5. Einweihung  bekannt. Frau Bailey  ordnet sie den oberen Schichten der bei ihr siebten oder Adi-Ebene jenseits des Parabrahman  zu.

In diesen allerhöchsten Ebenen über dem Parabrahman und auch noch über dem kashmirischen Paramshiva  herrscht nach ihrem Meister D.K. die Hierarchie der sog.  'Einen'.  Der uns nächste Eine ist der Eine unseres Planeten, der im Radhasoami als Radhasoami oder 'Herr der Seele' bekannt ist..

Das von Meister D.K. für die Einen verwendete Wort 'Logos' ist eigentlich nicht richtig, da diese in der griechischen Mystik und im Johannesevangelium angesprochene Kraft ('Im Anfang war der Logos...')  erst unterhalb der Para-Shakti des Parabrahman existiert (Para-Nada), d.h. eigentlich bezüglich des Logos sogar  noch eine Ebene tiefer (Shabda, Omkara, Nada, höherer Pranava des Ishvara).

Im Vishnuismus ist die Rede von Mahavishnu, der aus dem spirituellen Ozean im Tapaloka, in dem er erwachte, eine Unzahl von eiförmigen spirituellen Universen erschuf. Diese wurden später unter Beteiligung der höchsten Einen der Zentren der zahllosen Universen  auf strikte Anweisung einer noch höheren unmanifestierten  überkosmischen Gottheit  gezielt materialisiert, die gezwungen waren, deren rücksichtslosen Weltenplan und auch dessen extreme Abgründe umzusetzen.

Die Hierarchie der Einen ist leider ziemlich menschenfeindlich, obwohl sie das Schicksal der Mayawelten so bestimmt, auf die sie zumeist hochmütig oder mit  Verachtung oder scheinheilig mit Zorn herabschaut. Die Beschreibung dieser Hierarchie bezüglich der geschaffenen Welten ist daher auch ein dunkles Kapitel, und ich habe etwas gezögert, die folgende Erläuterung zu bringen, die viele Ideale zerstören muss (und nicht für unreife Neugierige geschrieben ist).

1. Der zentrale EINE unseres Universums

Die Einen bilden eine allerhöchste kosmische Hierarchie in einem Verbund von unzähligen Universen.
Der zentrale EINE im Zentrum unseres Universums regiert dieses nach Meister D.K. mit 49 ihm untergeordneten  'EINEN'. Vom Einweihungsstandpunkt steht er etwa acht Einweihungen über einem Sadashiva, und daher sind die Universen für ihn wie nicht vorhanden, deren Abläufe aber trotzdem einem von ihm genauestens  umzusetzenden universellen Plan unterstehen, den er mit Hilfe untergeordneter Hierarchien von Einen und deren Meister umsetzt. 

Dieser zentrale Eine ist allerdings nicht der Schöpfer unseres Universums, sondern er ließ sich vor Urzeiten im Zentrum unseres (von Mahavishnu verdichteten) spirituellen Brahmanda  nieder, tilgte die sich widersetzenden Wesenheiten aus und bestimmte  mit seiner überlegenen Macht die weitere vom überkosmischen 'Allerhöchsten' genau festgelegte Zukunft, d.h. auch die geplanten negativen Entwicklungen sowie später den erzwungenen Absturz eines Teils der Trimurti in die niederen Welten, was er nach dem kosmischen Drehbuch jener Allerhöchsten Gottheit  gezwungenermassen und relativ problemlos umsetzte.

Von ihm gehen auch Frau Baileys sieben kosmische Strahlenavatare des Tapoloka (bzw. im Bereich der Trimurti) aus. Einige Shivaisten sehen den kosmischen Avatar des ersten Strahles in der "goldenen Halle" im Zentrum des Universums sogar als den Shiva der Trimurti an.

Yogananda beschreibt in seiner kosmischen Vision den Schöpferaspekt dieses zentralen Einen als einen ewigen Quell göttlicher schöpferischer Strahlen und damit nur einen ganz niederen Aspekt.


Das logische und plausible Denken legt nahe, daß eine allerhöchste Gottheit ein Musterbeispiel der Vollkommenheit und damit der Erhabenheit, Harmonie und Weisheit usw. ist.

Der überkosmische Weltenplan mit seinen üblen Abläufen in den niederen Welten, welche die Hierarchie der Einen mit umsetzen muss, zeugt von aber einer völlig anderen Realtät. Unsere im Vergleich zur Existenzdauer der Gesamtschöpfung nur kurzzeitig existierenden Welten (bei uns ist die Maya-Zeit Billionenfach langsamer) sind allerdings nur ein winziger Bruchteil der Schöpfung, und in den höheren Welten sind die festgelegten Geschehnisse nicht so negativ.

Allerdings gibt es auch dort in Wirklichkeit keine Freiheit, sondern alles ist nach dem Plan bzw. allmächtigen Willen des Allerhöchsten bis in die Details festgelegt. Im allerhöchsten überkosmischen Göttlichen liegen daher auch die letzendlichen Ursachen für die grausamen Abgründe unserer Existenz.

* Der zentrale Eine ist ein schon rücksichtsloser machtbesessener Tyrann und ein überheblicher Pascha, der keinen  freien Willen anerkennt und auch nicht zum Wohle aller Wesen wirken würde. Er hatte mit den anderen zentralen Einen der umgebenden Universen sogar Streit darüber, wie dominant er sich aufführt.

Seine Herrlichkeit ist mehr als billionenfach größer als die eines Meisters der  Stufe 22, und seine Bewusstsein ist ähnlich umfassender. Er schaut mit Geringschätzung auf die Schöpfung herunter, obwohl er doch auch nur ein 'Geschaffener' ist, der sich so hoch entwickeln durfte und dabei die Misstände mit verursachen musste.  Er beruft sich dabei allerdings auf den von ihm unbedingt und genauestens umzusetzenden äonisch-periodischen Weltenplan des überkosmischen Allerhöchsten.

'Seine Gnaden' im Zentrum erzeugt zwar wegen seiner siebten kosmischen Einweihung nur Zorneskräfte oder Maya-Energien(die unteren Welten gäbe es bei Ihm erst gar nicht) im Rahmen des Weltenplans, aber er kontrolliert die Umsetzung des Weltenplans in den niederen Maya-Welten durch die ihm untergeordneten Einen, den er allerdings nur auf strikte und unabweisbare Anweisung des überkosmischen Allerhöchsten  mit seiner überlegenen Macht derartig negativ mitverursachte. Von einem verbrecherischen Handeln wollen die  Einen der Universen daher nichts wissen, ganz abgesehen von ihrer Einschätzung der unteren Welten als Welten der Belanglosigkeit bzw. Wertlosigkeit.

Ein  Kommentar des Höchsten auf  Kritik ist z.B. "Ja das bin ich auch, aber ich bin ja noch so vieles andere...", was er aber nicht als Entschuldigung vorbringt, da er kein Schuldgefühl kennt --- oder ein Verweis auf den Plan des überkosmischen Allerhöchsten, dem er (oft auch unwillig) Gehorsam zollt, und der bei Ungehorsam nicht nur tobt..., und der evtl. auch ein göttliches Hohnlachen  offenbart: Die können ja Nichts machen..... er ändere seinen  Plan nicht ! (...ziemlich unfassbar - er akzeptiert halt keine Masstäbe..)

Diese Einen bedienen sich dazu auch ihrer gleichgeschalteten Strahlen-Avatare und der untergeordneten Meister als individuelle Wirkungskräfte, die sich sonst ganz anders verhalten würden.
Die höchsten Einen achten auch die höchsten Meister als Nichts und schauen mit vollkommener Überheblichkeit auf sie herab und opfern sie auch  einfach, wenn der Plan es erfordert. Sehr viele Meister werden wieder zwangsinkarniert, wenn sie nicht letztendlich im Plan vorgesehen sind.

Der überkosmische Allerhöchste ködert die Einen bei der Umsetzung des in den Details oft mehr als seltsamen und oft unfassbar schändlich-grausamen Weltendrehbuchs mit seinen kurzzeitigen üblen und erbärmlichen Schöpfungen in vielen unteren Bereichen zwar mit Höherentwicklung, zu der er sie aber auch zwingt, genau wie zur genauesten Umsetzung seines Weltendrehbuchs.. Die ausgewählten Einen müssen sich auch plangemäss nach oben entwickeln (kosmische Einweihungen).

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2. Die allerhöchste Gottheit jenseits der Universen - der ewige rücksichtslose unbewegliche Tyrann

Die oben erwähnte allerhöchste überkosmische unmanifestierte Gottheit  ist selbst für die Einen eine Art unerklärte 'höchste Leere des Bewusstseins'. Sie ist eine  umfassendere Synthese und will sich in ihrer allmächtigen Ganz-auf-sich-selbst-Eingestelltheit - und damit verbundenen Rücksichtslosigkeit und Mißachtung - alles erschaffen, inklusive des Negativsten und Erbärmlichsten. ER will die Vielfalt, die er als noch größere Erfüllung und Selbstbestätigung empfindet, und darum geht es hauptsächlich. Daher und dazu ist Ihm  jedes Mittel recht. Dementsprechend ist auch der diese Macht mißbrauchende und die kosmischen Gesetze missachtende Weltenplan gestaltet, in dem weder Moral noch Gerechtigkeit noch Vollkommenheit Maßstäbe sind, und den er in einer kleinkrämerischen  Weise kontrolliert.

'Seine tyrannische Absolutheit' verhält sich auch in den umgebenden Universen absolut abgehoben und streitsam und oft voller Falschheit, deren Verzicht seine Handlungsfreiheit bzw. seine Möglichkeiten einschränken würde. Alles dient nur seinen Plänen, deren absolute Umsetzung ihm noch mehr ausdehnende Erfüllung bringt. Er ist dabei allerdings genau wie die Einen gänzlich unberührt von den Schöpfungen.

Absolut auf sich selbst eingestellt ist er irgendwie nicht mit sich selbst eins, da er ässerst streitsüchtig und alles kontrollierend reagiert. Er weiss im Detail was er anrichtet. Die Schöpfungen sind fast unendlich groß, nur einen freien Willen und eine wirklich freie Welt und hat er als absoluter Tyrann bisher nicht erschaffen, die anders als die von Falschheit getränkten Pläne für den unteren Maya-Teil der Schöpfung ausschauen würde. Auf Kritik oder Verweigerung einer Anordnung durch einen Einen reagiert er mit einem Tobsuchtsanfall und mit Auslöschungsdrohung.

Eine Frage, die selbst ein Einer  nicht stellen darf, ist, woher ER denn komme - ER sei doch auch da - es sei doch natürlicher, daß gar nichts da sei...und durch seinen zyklischen Plan müsse er doch immer wieder gleich handeln. ob er nicht doch 'nur' ein Ausführender einer noch höheren Gottheit sei.(: Er stellt hier die Fragen ...!).

Die Schöpfung führt also durchaus keine mißratenene Eigenentwicklung aus, sondern die Dinge sind im Detail so wie sie sein müssen, d.h. im Guten wie im Bösen. Unsere Welt ist eine temporäre Manifestation dieser Einstellung. Das Negative ist nur eine vergängliche Formwelt, die aber periodisch immer wieder periodisch bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten erschaffen wird.

*** In anderen Teilen der nahezu unendlichen Schöpfung sind allerdings keine solchen Abgründe. Es gibt allerdings auch dort wie gesagt keine wahre Freiheit - im großen überkosmischen Drehbuch ist alles ganz genau festgelegt.

Der ihm direkt unterstehende zentrale Eine unseres Universums verbirgt die zum überkosmischen Plan vom göttlichen Zeitmaßstab  aus betrachtet kurzzeitige Erschaffung der Universen und deren negativsten Welten allerdings sorgfältig  vor den umgebenden zentralen Himmeln, denen er so etwas nicht verkaufen könnte. Die niederen Mayawelten wären ohne einen künstlichen Eingriff von ganz oben so nicht entstanden.

Über die Geschehnisse in den unteren Welten dürfen sich viele 'Eine' (wie der S. S. Kumara) sehr viel schneller entwickeln - d.h. als zwangsweise 'Belohnung' für die Mit-Umsetzung des Plans.  Es ginge aber auch ohne die Mayawelten mit dem gleichen Ergebnis, und es wurden bei weitem nicht alle Universen anderer Schöpfungsbreiche materialisiert, wo  ähnliche Aufstiege von Einen stattfinden.

Es gibt somit noch viele weitere Profiteure neben dem sirianischen Einen und dem S. S. Kumara der weißen Bruderschaft, der von D.K. zum ehemaligen Repräsentanten des Herrn der Welt erklärt wird, und der sich als ehemaliger Regent des zweiten Strahls des sirianischen Einen in die Reihen der Einen emporentwickeln durfte, d.h. er wurde dazu wie andere ausgewählt  und nicht wegen seiner Verdienste, sondern evtl. auch wegen seiner dem sirianischen Einen ähnlichen Persönlichkeitstruktur.

Die monadischen Meister dienen lediglich der letztendlichen Transformation der unteren Ebenen, und selbst auf die Entwicklungsstufe eines Sadashiva(Univ. Pfad 21)  lassen die Einen nur wenige Eingeweihte, die sie jetzt nicht brauchen und die dort nicht vorgesehen sind.

Der Rest der Natur-Seelen unseres Universums geht im Laufe der Äonen wie geplant zugrunde, was vom Allerhöchsten angestrebt wird (statt sie aufzulösen - was er verbietet - der zentrale Eine würde sie nur auflösen), oder sie werden anderweitig vernichtet. ER verbietet ihren langfristigen Aufstieg in die spirituellen Himmel.

*** Würden die Meister nicht für die Transformation der Welten gebraucht, hätten sie wohl das gleiche Schicksal !


Somit stellt sich zum Weltenplan zwar die Frage, wie etwas Vollkommenes etwas so unvollkommenes wollen kann, bzw. auch ob Heuchelei und Falschheit und Streithaftigkeit und absolute Skrupellosigkeit zur Vollkommenheit gehören, nur interessiert das ganz oben überhaupt nicht. Dort kennt man nur das eigene allmächtige Durchsetzungsvermögen und seinen Vorteil und seine Pläne und sich selbst. So ist die dortige Eigennatur - all das natürlich nicht in einem menschlichen Masstab oder Bewusstsein. Meister D.K: vergleicht das Bewusstsein selbst eines Meisters im Vergleich zum sirianischen Einen wie das eines Menschen und eines Hundes.

(Der bei J. Lorber auftretende Schöpfer im Sinne eines Ishvara hat für sein Verhalten auch keine plausible Antwort, da dort alles in Äonen zyklisch immer wieder bis ins Detail gleich abläuft. 'Er habe eben andere Pläne und Gott wisse was gut sei...'. Auch der dortige Schöpfer hat einen ähnlichen scheinheiligen Zorn und ist absolut unehrlich.)

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3. Der EINE vom Sirius und der Eine der Sonnenhierarchie

Der in Alice Baileys Büchern besonders hervorgehobene Eine vom vier Lichtjahre entfernten Sirius kontrolliert nach D.K. sieben untergeordnete Sonnenlogosse, darunter auch den Logos unserer Sonne.

Er ist nach D.K. auf der vierten kosmischen Einweihung und soll einmal zum höchsten Einen des Universums aufsteigen, wofür er im Rahmen des üblen Weltenplans zur Entlastung die Drecksarbeit mit umsetzen muss, womit er keine Probleme hat, und nur wenig damit, daß das dann eigentlich ein Judaslohn ist, da er verächtlich und auch mit scheinheiligem Zorn auf die niederen Welten und Wesen herabschaut und auf das, was er mit verursacht hat bzw. musste.

Der eigentlich für unseren Planeten zuständige übergeordnete Eine unserer Sonne befindet sich nach D.K. momentan in einer Meditationsphase. Er sei  auf der dritten kosmischen Einweihung, bei der nach Meister D.K. angeblich das Mitleid eine zentrale Rolle spielt (für EINE unverständlich, daher wohl eher die Verweigerung und Überwindung des Mitleids). Mitleid ist etwas für die Einen untypisches, selbst wenn Sie keine ekelhaft-grausamen Abgründe erschaffen würden,  - viel tieferstehende Zornesäusserungen sind für sie kein Problem - hier spielt der persönliche absolute Egoismus und ein durch ihre Entwicklungshöhe untermauerter Hochmut mit hinein.

Meister D.K. verweist immer wieder auf diesen EINEN vom Sirius, über den nichts gesagt werden dürfe, und zu dem der Sanat Kumara einmal in ferner Zukunft nach Abschluss seiner kosmischen Einweihungen zurückkehren werde (um ihn abzulösen, wenn jener höhersteigt).

Ein direkter Kontakt zu diesem Einen ist für einen Schüler nur über einen Meister möglich, und das wird dann meist ein nicht erstrebenswertes Erlebnis. Dieser sirianische EINE lebt  in absoluter unbeschreiblicher Glorie, aber genauso in völlig gleichschaltender Macht, und seine Meister sind daher Marionetten. Er ist  ein mitleidloser und absolut egoistischer,  unbarmherziger heuchlerischer und  streitsüchtiger Tyrann, die personifizierte göttliche Selbstliebe, der niemandem etwas schenkt, nichts für andere tut und nur für seine eigene Einweihung wirkt, sich aber wohl bedient.

Der sirianische Eine ist auch im Rahmen des Weltenplanes für einen Teil der extrem chaotischen dunklen Entwicklungen der Menschheit mit verantwortlich, auf die er als Mayakräfte scheinheilig mit Verachtung und Zorn herabschaut, die er allerdings nur  im Rahmen des Weltenplans erzwang, was der zentrale Eine herablassend verächtlich mit "das kann er ruhig machen" quittierte.

Er beauftragt dazu auch den planetaren Einen und zwangsweise viele Meister, die sich ganz anders verhalten würden. Der Sanat Kumara konnte sich dann als 'Erlöserarbeit' daran entwickeln, nachdem der planetarische Eine auf Anweisung von oben die schwarze Loge nach einem bestimmten Vorfall im Sonnensystem  in den Erdplaneten hereingeholt hatte, wodurch dieser zu einem 'negativen Planeten' wurde, als den auch D.K. die Erde einstuft.

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4. Der planetarische Eine

Der uns am nahesten stehende EINE ist der planetarische Logos, in dessen Aura wir nach D.K. leben, nur ist davon leider nicht viel zu verspüren.

Die allermeisten höheren Kräfte unseres Planeten entstammen der Sonne und auch dem Weltall. Es geht hier mehr um die Kontrolle und um den Machtbereich. Der planetare Eine  musste vor Urzeiten die Sonnenhierarchie zwangsweise verlassen wie einige andere Eine. Sein geplantes Ziel ist die zweite kosmische Einweihung, und er versucht sich daher nach D.K.  mit einem anderen Einen zu vereinigen.

Dieser Eine ist vom selben Typus wie der EINE vom Sirius, und er wirkte wie gesagt vor ca. 20000 Jahren nach einem bestimmten Ereignis, das auch R. Steiner erwähnt, bei der hereinholung der schwarzen Loge in unsere Erde mit: Das voraussagbare Ergebnis war ein negativer Planet und allgemein zugrundegehende astrale Seelen, womit er überhaupt keine Probleme hatte,  da er nicht soviele Meister haben will, die er für das planetare Werk nicht benötigt und die ihn aufgrund seiner Taten und seines Charakters evtl.  innerlich nicht genügend schätzen. Unsere Welten sind vom Standpunkt der Einen ziemlich belanglos.

Der planetare Eine ist etwas weniger streitsüchtig als der sirianische Eine, schaut aber genau wie jener mitleidlos und auch heuchlerisch mit Zorn auf die Menschheit herab anstatt auf sich selbst. Sein spiritueller Sitz ist gegenüber von Shamballah auf der anderen Erdseite, und typischerweise gab es auch auf dem amerikanischen Kontinent kaum eigene Spiritualität sondern Ansätze von Schamanismus und aus Asien importierte Lehren.

Die Lehren der Inkas kamen auch nicht von Ihm, wohl aber nach meinen Erkenntnissen der Islam bzw. Sufismus und das Radhasoami / Sant Mat und das Eckankar. Er ist neben dem sirianischen Einen das erste Hindernis, das Meister, die nicht seiner Hierarchie oder der Weissen Bruderschaft angehören, an der Höherentwicklung zur sechsten Einweihung (bzw. U.L. 21) hindert.

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5. Gut und Böse im Weltenplan

Ein universelles Mitleid wie evtl. beim Schöpfergott Ishvara, das allerdings ebenfalls durch den Weltenplan eingeschränkt ist,  ist bei den Einen absolut nicht vorhanden. Meister D.K. gibt auch zu, daß die Bruderschaft hauptsächlich aus Meistern der Weisheit bestehe. Von Meistern des Mitleids werde aber einmal die Erde emporgehoben werden, damit also wohl nicht mehr von der Weissen Bruderschaft und evtl. erst nachdem der Sanat Kumara wieder zum Siruissystem zurückgekehrt ist und der sirianische Eine  planmässig ins Zentrum verschwunden ist.

Der sirianische EINE und seine gleichgeschalteten Meister haben auch ganz offensichtlich ein besonders tolerantes Verhältnis zum Bösen(S. 716 2.en) bzw. zu jenen Kräften, die von Meister D.K. als " verdichtete dunkle Kräfte" bzw. "besteht nur vom Gesichtspunkt des Zeitlichen" heruntergespielt werden, was die innewohnende 'Qualität' überspielt, und die der EINE beliebig direkt und indirekt als Handlungsmittel einsetzt, nicht nur über die zerstörerische Kraft des Zornes bzw. der Maya. Sie sind halt auch ein Teil der abgründe des  Weltenplans.
Andererseits spricht D.K. von einem nur bestimmten Meistern bekannten Zentrum des kosmischen Bösen, mit dem die planetarische schwarze Loge in Verbindung stehe.

D.K. spricht auch davon, daß der Sanat Kumara bei seiner momentanen ersten kosmischen Einweihung auf den Pleyaden grosse Ströme von Maya erzeuge (vergleichbar mit der Vereinigung von "Shiva und Shakti" im Hinduismus, die auch Maya - d.h. stoffliche Ur-Äther - Mula-Prakriti - erzeugt) und damit niedere Kräfte indirekt stimuliere. Dafür schütte er dann bei Vollmond im Mai bei uns den Lichtgral aus.

Der sirianische EINE ist  für die Erdenentwicklung das größte direkte Übel als ein Stabilisierer der Abgründe der menschlichen Existenz im Rahmen des kosmischen Planes. Er "opfert" alles für seinen Vorteil, tut für niemanden etwas sondern nur für seine Karriere ins höchste Zentrum, duldet streitsam keinen Widerspruch, erkennt wie der zentrale Eine den freien Willen nicht an. Mit der Wahrheit hat er ein absolutes Problem.

Er achtet weder die Meister noch die Seelen und inkarniert beide immer wieder und "opfert" sie einfach mitleidslos für seine Zwecke. Er bestraft eventuellen Ungehorsam der Meister ("...noch vor kurzem habe der EINE vier Meister in das Tierreich geopfert..."), d.h. er greift die Meister dann an.
Er ist vollkommen von sich selbst eingenommen. Seine sirianischen Meister sind göttliche Marionettenfiguren.
(Ich beschreibe hier ehemalige persönliche unfreiwillige Einweihungserfahrungen.)

Ein einfaches Negativbeispiel ist das Ansinnen eines hohen Meisters, der einem Schüler karmisch etwas helfen will und dann standardmässig die Antwort bekommt, er dürfe fast nichts oder gar Nichts tun und müsse das wenige an seinem eigenen Körper austragen - oder standardmässig auch einen Zornesausbruch oder Angriff, weil er sich für das Individuelle einsetzt bzw. IHN anruft.

Seitdem der Kumara seine erste kosmische Einweihung vor ca. 100 Jahren antrat, wird all das noch weitaus restriktiver gehandhabt, da die Meister seitdem nur noch für das Allgemeine wirken dürfen.

Der sirianische Eine erlaubt noch nicht einmal die für die höheren Meister kinderleichte Vernichtung der größten Übeltäter der schwarzen Loge, gegen die sich die Seelen nicht wehren können, sondern er täuscht diese über die wahren Zusammenhänge, da er die kleinen niedrigstehenden Menschenseelen und besonders die Seelen aus der Naturevolution nicht achtet und auch nicht so viele Erleuchtete haben will, die auch im Universellen Plan nicht vorgesehen sind.

Meister D.K. bezeichnet den sirianischen Einen merkwürdigerweise als einen "göttlichen Rebellen". Er ist aus meiner Sicht und Erkenntnis in Wirklichkeit ein rücksichtsloser absolut egoistischer göttlicher Karrieremacher, zudem auch der größte stille Verbrecher und stille größte schwarze Meister im Umkreis, da ihm jedes Mittel recht ist.

Er hat an einem spirituellen Zeitalter keinerlei Interesse, im Gegensatz zum zentralen Einen, der das geplante vergleichsweise kurze spirituelle Zeitalter im Rahmen des Weltenplanes definitiv will, wenn auch nicht aus Gnade, Mitleid oder Barmerzigkeit, die ganz oben keine Rolle spielen.

All das ist halt die nichtveränderbare Zukunft im Rahmen des kosmischen Drehbuchs, das das Negative mit einbezieht, das auf unserem Planeten für eine vom Göttlichen gesehen kleine Weile gezielt einen seiner Pole bilden darf (bzw. muss), wovon das eiskalte allerhöchste Göttliche völlig unberührt ist.
Der kosmische Plan muss sich  mitsamt der unwürdigen Perversitäten erfüllen. Der Plan des mitleidlosen Allerhöchsten  darf nicht in kleinen Einzelheiten verändert werden. Daher ist auch die grundsätzlich  gütige und mitleidsvolle Schöpfergottheit der sechsten Ebene(Ishvara), von der die Religionen handeln, nicht frei in Ihrem Handeln.

Der Satz "Ihr lebt in absoluter Seligkeit und wir leiden hier unter Qualen", wegen dem der Sanat Kumara angeblich zwangsweise in unser Sonnensystem geschickt wurde (d.h. richtiger, weil er als Meister des Einen hier schneller sein Karma abarbeiten und sich parallel sehr viel schneller entwickeln durfte - zuerst im Venussystem), steht so wie ein Hohn im Raume. Vielleicht hat Meister D.K. den Satz aus Furcht vor dem Einen formuliert. Meine ehemaligen Einweihungsübertragungen lieferten diesbezüglich völlig andere Erkenntnisse : Der Kumara soll sich entwickeln und einmal den sirianischen Einen ablösen.

Für das allerhöchste Göttliche zählt keine Harmonie wegen der höheren absoluten Einheit. Sie hat damit auch keine Masstäbe als sich selbst und den eigenen Vorteil und Willen. Dort stört qualitative Vollkommenheit nach unseren Masstäben, und auch die negativsten Geschehnisse sind für dieses ferne Bewusstsein nur vergängliche zeitliche Formzustände, von denen es nicht berührt wird und die es daher aufrechterhält oder auch beabsichtigt. So kann es sich alles und auch das Negativste erschaffen, ohne davon berührt zu werden - d.h. alles aussser der wirklichen Freiheit anderer.
Daher ist es auch nur natürlich, dass der höchsten Gottheit in ihrer letztendlichen Gnadenlosigkeit und selbstbezogenen Herrlichkeit und Glorie hauptsächlich Hass und Verachtung aus der versunkenen gedemütigten Menschheit entgegenschlägt.

Daher sprechen die Meister immer vom surrender(Unterwerfung) unter das Göttliche und nicht nur unter das persönliche Göttliche in uns, das ganz andere Pläne hätte.

Letzteres beschreibt auch die bestehende Realität, da kein "Spatz ohne den Willen Gottes vom Dach fällt", insofern der einzelne Leser die Wahrheit überhaupt angesichts des herrschenden Materialismusses und des damit verbundenen Weltenwahns zu erkennen in der Lage ist bz. das will.

Damit will ich obiges langes  'Loblied' beenden....

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6. Resume :

Zurück bleibt für den unerschrockenen Leser dieser Zeilen leider ein krasser Nachgeschmack, der eher abschreckend ist, und der das Streben nach göttlicher Selbstverwirklichung im Zusammenhang mit dem Adi-Dharma und den Hierarchien als wenig attraktiv erscheinen lassen kann. Er erklärt aber das seltsame und passive Verhalten der Meister und die zähen Misstände.

Die Alternative für die Seele ist leider nur der Abgrund.

So ist halt die weniger bekannte andere Seite der "allerhöchsten geistigen Sonne". Das Göttliche beugt sich nicht zum Menschlichen herunter, und selbst Sri Aurobindo gab zu, daß Krishna die einzige kosmische Gottheit ist, die dem Menschlichen ein wenig zugewendet ist.

"Wenn das Niedrigste des Niedrigen, das Dichteste des Dichten und das Höchste des Hohen alle durch die kleinen Menschenwillen emporgehoben worden sind, dann kann der EINE, in dem wir leben, den lebensvollen, erleuchteten Erdball in das strahlende Licht emporheben, und dann kann eine andere größere Stimme zu ihm sagen : "Es ist gut. Schreite vorwärts. Das Licht leuchtet."
(A.A. Bailey: J. im neuen Zeitalter; S314-31) -
(d.h. als erzwungenen Judaslohn für all das was er planmässig  in den unteren Welten angerichtet hat, - genau wie beim sirianischen Einen, der dann schon lange nach höher verschwunden ist. Im Falle des zentralen Einen ist es etwas anders, da er seine kosmische Mayatätigkeit nur nach größtem Wiederstand unter dem Zwang des Allerhöchsten ausführte und auch nicht höher aufsteigen kann und will.)

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