Schulen, Lehrer und Gurus |
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Die Spiritualität wird wegen ihrer Komplexität und den Problemen ihrer praktischen
Umsetzung sehr schnell zu einem Irrweg.
Viele Menschen suchen deshalb nach einem spirituellen Führer, der sie führt und diese
Probleme löst bzw. es ihnen einfach macht. Gegen die Führung durch einen kompetenten
Meister wäre ja eigentlich auch Nichts zu sagen - schliesslich wollen alle Jünger
ja einmal ein Meister werden.
Guru oder Lehrer - wozu ?"Es sitzen zwei Tauben auf dem Dach. Unten geht Jesus vorbei. Da sagt die eine Taube: Guckediguru."
Gurus sind für viele Sucher
und Anhänger eine
Autorität
und eine Symbolfigur der angestrebten Vollkommenheit. Von den grossen "
Sad-Gurus" wird vielfach
angenommen, sie hätten die höchste Selbstverwirklichung(atma-jnana), aber oft wurden sie
einfach nur als Nachfolger des verstorbenen Meisters per Testament oder Abstimmung ernannt
oder sie titulieren sich einfach damit.
Vielfach haben sie für ihre Schüler die Position eines Vaters(Babaji) oder einer
Mutter(Mataji), was einfache Gemüter aus der Anhängerschar beruhigt und bindet.
Allerdings gibt es auch unter den Gurus einige echte Meister und Erleuchtete.
Die meisten GURUS haben eine spirituelle Organisation gegründet oder fortgeführt,
und sie bekennen sich oft zu einer Tradition, wie zur Weissen Bruderschaft
oder zu einer buddhistischen Richtung.
Sie verbreiten spezifische Übungen und eine bestimmte spirituelle Lehre,
die aber oft nur rudimentär ist bzw. die universelle Lehre aus einem
verstellen Blickwinkel offenbart. Das Problem sind dabei auch bestimmte Sekten, in
denen das spirituelle Wissen in Wahrheit nicht richtig existiert.
Sie sollten auch nicht glauben, dass Gurus Ihnen solche Übungen geben, dass
Sie schnell erleuchtet werden, oder dass sie Sie schützen, wie viele Schüler
glauben: Das geschieht nur wenn der Schüler unersetzlich ist bzw.
wenn die göttliche Vorsehung zustimmt, und genau das ist das Problem.
Ausserdem ändert ein Guru in der Praxis nicht das Karma, sondern
er ekelt die Schüler meist weg, wenn Sie Probleme mit negativen Kräften oder Umständen bekommen.
Das Göttliche verschwendet nicht seine Kraft an Sie und ist überhaupt nicht an Ihrer
individuellen Erleuchtung interessiert, sondern daran, dass Sie ihm dienen und von Nutzen
sind. Daher wird auch die Lehre von den Hierarchien so geheim gehalten, im Gegensatz zum
Hinduismus und insbesondere zum Buddhismus, der eine breite Aufwärtsentwicklung der reifen
Seelen anstrebt, aber nicht in die Hierarchien eingegliedert ist, und dessen Erwähnung
bei den Hierarchien meist zu unfreundlichen Verhaltensweisen führt.
Für den Sucher ist dieses Wissen eher verwirrend und evtl. entmutigend, und daher hat der Samtan-Pfad auch eine solche Verbreitung gefunden. |
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Beispiele solcher modernen Gurus, Lehrer und Schulen sind :
sowie eine Reihe weiterer kleinerer Gurus(Rishikesh produziert solche Gurus am Fliessband)
und freier Lehrer.
Der Guru-Schüler sollte neben der Verehrung des Meisters nicht vergessen, dass
er sich selbst wandeln muss :
Allerdings sind nur wenige Sucher begabt genug, allein ihren Weg zu finden. Der Durchschnittsschüler bedarf der kompetenten Führung. |
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Die Kundalini-Kraft ist eigentlich die der Materie am nächsten stehende Kraft
im Körper mit Sitz im untersten Chakram.
Im Yoga wird Kundalini als eine Schlange dargestellt, die durch die transformierenden
Zentren bis ins Sahasrara steigt, aber als immer höher transformierte Kraft.
Der traditionelle Kundalini-Pfad entspricht dem unteren Pfad, der die Energien hochtransformiert, der auch als "Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen" bezeichnet wird. Diese Energien haben eine weltliche Drehrichtung (Chakra bedeutet ja : "Energiewirbel). Davon zu unterscheiden ist der obere Pfad, der die Energien von oben holt und
nebenläufig auch die unteren Kräfte transformiert, sie aber nicht stimuliert
("Baum des Lebens").
Diese Energien haben eine andere Drehrichtung, da sie von oben kommen.
Daneben gibt es noch den göttlich-spirituellen Pfad, der in unserem Zeitalter mit seinen negativen Energien selten zum Erfolg führt und in hinduistischen Schriften für das Satya-Yuga als adäquat angesehen wird.
Viele moderne
Kundalini-Schulen
praktizieren aber keine Erweckung der Kundalini sondern Meditation,
Pratyahara(Pdf !) ,
Atemtechniken und
Prana-Techniken, dh. sie stehen dem Tantra nahe, der
sich aus dem weissen Tantra, dem roten Tantra (Sexualtransformation) und dem
schwarzen Tantra (Beherrschung der Mitmenschen mit Hilfe okkulter Kräfte) zusammensetzt.
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